Die beste Lauftechnik für Langlaufski


verfasst von Tobi Deckert am

Als erfahrene Wintersportler mit einer besonderen Vorliebe für nordische Sportarten, kenne ich mich gut mit dem Thema Langlaufen aus. Langlaufen ist schon seit langem eine Trendsportart, die nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern auch gesund für unser Herz und den Kreislauf ist. Es gibt verschiedene Lauftechniken, die viele wertvolle Vorteile bringen. Um dir die unterschiedlichen Techniken näher zu bringen, beantworte ich in diesem Blogbeitrag die Frage: Welche Lauftechniken gibt es und welche ist die Beste für dich?

Es gibt zwei grundlegende Stile beim Langlaufen, die gleichermaßen gesund für Herz und Kreislauf sind und deine Ausdauer besonders stärken. Die Varianten Skating und Klassik bieten beide viele Vorteile und viele Möglichkeiten. Du solltest am besten beide Stile ausprobieren, um den passenden Stil und die ideale Technik für dich zu finden. Die dazu passenden Langlaufskier vervollständigen noch dein Erlebnis auf der Loipe oder auf einer verschneiten Waldlichtung.

In diesem Blogbeitrag werde ich dir erklären wie die Langlaufstile im Genauen aussehen und dir Details zu den unterschiedlichen Skier nennen und dir weitere nützliche Tipps geben, um die ideale Skilanglauftechnik für dich zu finden.

Deshalb lieben wir Langlaufen


Langlaufen ist ein Trendsport, der besonders beliebt ist und vielmals in Wintersportgebieten ausgeübt wird. Hierzu kann die Ausrüstung gekauft werden oder individuell ausgeborgt werden. Benötigt werden zwei Langlaufski, zwei Langlaufstecken und passende Schuhe. Hast du die Ausrüstung besorgt, steht einem wunderschönen Ausflug nichts im Weg. Du kannst entweder eine vorgegebene Loipe nutzen, die es schon vielfach in Wintersportgebieten gibt, oder Freestyle über den Schnee gleiten. Der Ausdauersport stärkt dein Immunsystem und sorgt dafür, dass du schöne Stunden an der frischen Luft verbringst. Zusätzlich werden durch die Bewegung jede Menge Kalorien verbraucht. Wenn du deine Grundlagenausdauer verbessern möchtest, solltest du eine längere Zeit in einem regulierenden Pulsbereich laufen. Im Folgenden erkläre ich dir die zwei unterschiedlichen Techniken: Klassisch und Skating.

Das ist die beste Technik für dich: Die klassische Technik


Besonders als Anfänger in dieser Sportart, ist die klassische Technik, besonders empfehlenswert zum Testen. Bei der Methode der klassischen Technik gibt es zwei präparierte und parallel verlaufende Spuren, in der du mehr oder weniger geführt wirst. Diese vorgefertigte Spur minimiert die Sturzgefahr, besonders für Anfänger, und hat einen vorgelegten Anfang und Endpunkt zum einfachen Ein- und Aussteigen. Diese Spuren sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt, besonders für den Anfang solltest du dir eine Spur suchen, die deinem Können entspricht. Später kannst du dann in schwierigere Loipen umsteigen.
Die grundsätzlichen Bewegungen beim klassischen Langlaufen sind leicht zu erlernen, um vorwärts zu kommen musst du einen diagonalen Schritt nach vorne machen, ähnlich dem Laufschritt. Mit beiden Händen werden die Stöcke gehalten und im Laufschritt seitenverkehrt mitbewegt. Diese Art des Skilanglaufs trainiert deine gesamte Muskulatur. Du solltest besonders auf die Spannung im Körper achten und dich langsam Schritt für Schritt vorwärts bewegen. Um deine Ausdauer zu stärken, kannst du auch in Intervallen laufen oder die gesamte Strecke in einem Tempo durchlaufen.

Das ist die beste Technik für dich: Die Skating Technik


Die zweite bekannte Technik ist das Skating. Die Lauftechnik ist sehr dynamisch. Im Gegensatz zu der zuvor beschriebenen klassischen Technik, gibt es hier, bei diesem Stil, keine vorgefertigten Spuren, sondern es wird auf einer freien schneebedeckten Strecke gelaufen. Begonnen wird mit einem Schritt, ähnlich dem Schlittschuhschritt, der zuerst einen Stockschub und dann eine darauffolgende Gleitphase impliziert. Stockeinsatz und Gleiten wechseln sich hierbei ab. Die Koordination mit Stock und Gleiten kann anfangs noch sehr schwierig sein, aber Übung macht bekanntlich den Meister. Besonders am Anfang kann es sein, dass du in schwierige Situationen kommst und nicht immer so genau steuern kannst wo du hinfährst, aber mit Geduld und Ausdauer wird dir diese Sportart einen besonderen Spaß bereiten.
Bei der Skating Variante kannst du besondere Intervalltrainings miteinbringen. Kurze und schnelle Intervalle, wechseln mit langen und langsamen Intervallen. Besonders für steilere Anstiege, kann die Technik des Skatings besonders leicht bestritten werden. Durch die langen Gleitzüge nach vorne bewegst du dich schnell und kontinuierlich auf der Piste entlang.

Die idealen Ski für die unterschiedlichen Stilarten


Es gibt unterschiedliche Skier die sich beim klassischen Langlaufen und beim Skating unterscheiden. Die Unterschiede sind nicht groß, aber die feinen und kleinen Details machen viel aus. Da sich die Technik auch unterscheidet beim klassischen Laufen und beim Skaten, werden unterschiedliche Ski verwendet. Beim Skaten spielt besonders das Gleiten eine wichtige Rolle, das Schlittschuh- ähnliche Fahren benötigt eine durchgehend glatte Fläche. Beim klassischen Stil hingegen ist es eher einer Lauftechnik entsprechend, kontinuierlich stoßen wir uns ab, deshalb sollten die Bretter mittig eine aufgeraute Zone haben. Im nachfolgenden beschreibe ich dir die unterschiedlichen Langlaufskivarianten: die klassischen Ski, Skatingski und Backgroung Ski.

Die klassischen Ski


Die passenden Ski für den klassischen Langlaufstil sind sehr schmal gebaut und leicht in der Handhabung. Für besonders hohe Geschwindigkeiten und auch für längere Ausflüge auf den Loipen sind sie ideal geeignet. Doch du musst auch aufpassen beim Fahren, denn die schmale Form der langen Skier benötigt eine hohe Konzentration und einen guten Gleichgewichtssinn. Besonders geeignet sind sie daher für erfahrende Langläufer.

Die Skating Ski


Die passenden Ski fürs Skating sind kürzer und auch sehr viel steifer im Material, als die Ski für die klassische Variante. Doch sie sind perfekt für die einzigartige Vorwärtsbewegung beim Gleiten. Die Geschwindigkeit beim Skaten ist schnell und durch die eigenen Skier ist die Variante sehr dynamisch und speziell.

Die Backcountry Ski


Es gibt aber auch noch andere Varianten der Ski, die für präparierte Loipen und Langlaufstrecken gleich gut geeignet sind. Breiter und schwerer als die anderen Varianten, bieten diese Backcountry Modelle einen eigenen Fahrstil. Du kannst gleichermaßen durch tief verschneite und noch unberührte Pisten ziehen, und kannst durch die breitere Form ganz einfach über die Schneedecke gleiten. Zusätzlich ist sowohl der Aufstieg auf einen Berg, als auch die Abfahrt runter ins Tal gewährleistet. Ideal sind diese Kombinationsski für Langläufer, die sich auch gerne in Bergen aufhalten und verschneite Wälder besonders genießen.

Die richtige Länge der Ski und die passenden Schuhe


Die Länge der Ski ist auch wichtig bei der Wahl der Sportart. Beim klassischen Langlaufen sollten die Ski in etwa zwanzig Zentimeter über die eigene Körpergröße hinausragen. Beim Skating hingegen sollten nur zehn Zentimeter darauf gelegt werden.
Auch die Schuhe unterscheiden sich im Wesentlichen voneinander. Die Skating Schuhe haben einen wesentlich besseren Halt, die durch die hohe Bauweise rund um die Gelenke geboten wird. Es kann optional auch eine Manschette für die Fußfesseln genutzt werden. Die Sohle soll einen kraftvollen Abdruck ermöglichen. Der klassische Schuh ist viel weicher und auch flacher in der Bauweise, so wird eine gute Bewegung vor und zurück gewährleistet. Es gibt aber auch kombinierte Schuhe, die eine Bauart dazwischen sind und für beide Arten verwendet werden können.

Fazit


Ob du dich für den klassischen Stil oder das Skating entscheidest, hängt ganz von dir und deiner Kondition ab. Beide Varianten haben ihre Vorzüge, doch es gibt wesentliche Unterschiede zwischen den Stilen. Die Skating-Variante fordert mehr Kraft und auch Ausdauer. Doch besonders das hohe Tempo beim Skate macht Spaß. Bei der klassischen Variante wirst du über eine bereits vorbereitete Loipe geführt. Eine besondere Ausdauer und Übung sind jedoch bei beiden Varianten gefragt. Im Weiteren solltest du auch darauf achten, dass du die Kurventechnik lernst und auch das Bremsen ist elementar.
Beim Kurvenfahren ist einiges zu beachten. Es ist nicht möglich wie beim Skifahren zu Schwingen. Die Kurven werden eher mit mehreren und schnell aufeinanderfolgenden Schritten umfahren. Stöcke werden bei dieser Technik aber nicht verwendet. Am Anfang solltest du die Kurven aber noch mit niedrigem Tempo nehmen, dann kannst du besser entgegensteuern und es kommt nicht so einfach zum Sturz. Auch Bremsen erfordert besonders am Anfang besonderes Geschick. Die gängigste und auch einfachste Technik beim Bremsen ist der klassische Pflug, oder wie unsere Kinder im Skikurs lernen: das berühmte Pizzaeck.
Doch im Grunde ist es am wichtigsten, dass du die Motivation und die Begeisterung an der Sportart nicht verlierst und du oft übst. Je mehr du trainierst, umso besser wird es für dich und desto mehr Sicherheit wirst du bekommen. Dann steht dem Abenteuer auf der frisch präparierten Loipe oder mitten im verschneiten Winterort nichts mehr im Weg.

Hinterlassen Sie einen Kommentar


Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen